Kundenstopper für die Billerbecker Innenstadt – „Ort der schönen Dinge“

Die Innenstadt präsentiert sich seit einiger Zeit neu. Passend zum attraktiven Erscheinungsbild gibt es jetzt einen hochwertigen und individuellen Kundenstopper, der eigens für Billerbeck entwickelt wurde. Er soll zu einem harmonischen und qualitätvollen Erscheinungsbild beitragen und Billerbeck als „Ort der schönen Dinge“ hervorheben.

Muster Kundenstopper (so ähnlich wird der neue Kundenstopper aussehen), Foto: Stadt Billerbeck

Eine ausführliche Produktbeschreibung sowie das Bestellformular können Sie unter diesem Link herunterladen. Bis zum 09.11.2019 haben Sie die Möglichkeit, den Kundenstopper über die Sammelbestellung zu bestellen und somit 50% des Nettopreises zu sparen!
Gemeinsam mit anderen Gewerbetreibenden der Billerbecker Innenstadt setzen Sie so ein Zeichen für den „Ort der schönen Dinge“!


Eindruck der Veranstaltung, Foto: Citymanagement Billerbeck

Veranstaltung „ARKADEN in der Lange Straße“

Am 10. September lud die Stadt Billerbeck zur öffentlichen Veranstaltung „ARKADEN in der Lange Straße“ in die LaWi ein. Anlass für die neuerliche Diskussion der Thematik gibt ein Bauvorhaben, bei dem der Bauherr von der Vorschrift, bei Um- und Neubaumaßnahmen zwingend Arkaden in den Erdgeschosszonen umzusetzen, abweichen möchte. Die Arkaden wurden in den 1950er-Jahren eingerichtet, um den Fußgängern mehr Raum zu geben. Mit Einrichtung der Fußgängerzone in den 1970er-Jahren ging diese Funktion verloren.

Die anwesenden Billerbeckerinnen und Billerbecker waren überwiegend der Meinung, dass die Arkaden zu Billerbeck gehören und einen Identifikationsfaktor darstellen. Witterungsschutz, eine trockene Warenpräsentation sowie weitere positive Faktoren sprechen für die Arkaden.

Die eingeladenen Experten Dr. Holger Pump-Uhlmann (Architekt / Standortexperte) und Christian Paasche (IHK Nord Westfalen) kamen zu dem Ergebnis, dass eine einheitliche Gestaltung und eine Durchgängigkeit der Arkaden in Billerbeck nicht gegeben sei. Letztere war und ist aufgrund des Denkmalschutzes einiger Gebäude nicht möglich. Zudem müsse die funktionale Notwendigkeit der Arkaden hinterfragt werden. Aktuelle Entwicklungen des Einzelhandels werfen Fragen der zukünftigen Nutzungen der Innenstadt und der damit verbundenen Anforderungen an den Stadtraum und die gewerblichen Flächen auf. Wesentlich sei, künftige Entwicklungen städtebaulich ansprechend zu gestalten, zukünftigen Nutzungen offen gegenüberüberzustehen und eine Flexibilität für die Eigentümer zu schaffen, um eine zukunftsfähige Innenstadt zu entwickeln.

Michaela Besecke (Fachbereich Planen und Bauen) betonte, dass es nicht um den Rückbau der bestehenden Arkaden gehe, sondern lediglich um den „Arkadenzwang“ bei zukünftigen Baumaßnahmen. Die vom Publikum genannten Argumente werden in der Ratssitzung bei der Entscheidung berücksichtigt.

Eine ausführlichere Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.